Atma Vichara ist eine Methode der Meditation zur Ergründung des Ichs, der Selbstwahrnehmung und Selbstverwirklichung, die der indische Guru Ramana Maharshi als spirituelle Praxis empfahl. Das Ziel ist, das individuelle Ich, das keine eigenständige Realität sei, sondern nur auf der Grundlage des ewigen und unveränderlichen Selbst existieren könne und von ihm völlig abhängig sei, durch Erforschung seiner Quelle als das zu erkennen, was es ist.
Vipassana bedeutet, „die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind“ – frei von mentaler Projektion und verzerrter Wahrnehmung. Vipassana Meditation ist eine grundlegende Praxis im Buddhismus, die auf Einsicht, Achtsamkeit und Selbsterkenntnis ausgerichtet ist. Der Begriff stammt aus der altindischen Sprache Pali und bedeutet „Einsicht“ oder „Klarblick“.
Zen ist eine Meditationstechnik und eine Strömung des Buddhismus, die darauf abzielt, den Geist zur Ruhe zu bringen und den gegenwärtigen Moment bewusst zu erleben. Zentrale Praxis ist die Sitzmeditation (Zazen), die das Ziel hat, Gedanken loszulassen und zu einer ursprünglichen Natur zurückzufinden. Zen umfasst sowohl die konzentrierte Meditation als auch die achtsame Ausführung alltäglicher Handlungen und die Auseinandersetzung mit sich selbst.
Zwischen Wachen und Schlaf,
wo Traum und Gedanke sich verneigen,
da ist ein stiller Ozean —
kein Wellenschlag, kein Wind.
Kein Auge sieht ihn,
kein Geist begreift ihn,
und doch ist er das Licht,
in dem das Sehen geschieht.
Er ist nicht das Wachen,
nicht das Träumen,
nicht das tiefe Vergessen —
und doch trägt er sie alle,
wie der Raum die Wolken trägt.
Turiya — das Ungesprochene,
das Atemlose,
das reine Gewahrsein,
wo Sein und Nichtsein
ihre Namen verlieren.
Es ist das Schweigen,
das vor jedem Klang war,
die Flamme,
die ohne Brennstoff leuchtet.
Dort ruht das Selbst,
nicht als jemand,
sondern als das,
was immer war:
das Unberührte,
das Ungeteilte,
das Ewige Jetzt.